Das sind meine fünf Krimi-Favoriten des Jahres 2011

4 Dez

Alle machen Rückblicke. Ich auch. Aber nur einen ganz kleinen. Hier meine ganz persönliche Top5 aus den Kriminal-Romanen, die ich in diesem Jahr in meinem Blog vorgestellt habe. Wer will, kann die Liste durchaus mit vorweihnachtlichen Empfehlungscharakter verstehen. Allen anderen seien einfach fünf sehr gute Krimis und Thriller aus dem Jahr 2011 ins Gedächtnis gebracht.

 

 

1. Tom Rob SmithAgent 6, Manhatten

Spione sind keine netten Zeitgenossen, der Kalte Krieg war kein Kindergeburtstag. Keine neue Erkenntnis? Vielleicht. Tom Rob Smith hat das aber extrem gut aufgeschrieben und beide Behauptungen in einem außergewöhnlich gutem Krimi untergebracht.

 

2. Roger Smith„Staubige Hölle“, Tropen

Mitten ins Herz geht die düstere Erzählung von Roger Smith aus Südafrika. So viel Hoffnungslosigkeit war selten in einem Krimi, der auch deshalb eine literarische Ausnahmestellung einnimmt.

 

3. James ThompsonTotenwinter, Rowohlt

Verderbtheit und Leidenschaft gedeihen besonders gut an dunklen Orten. Im finnischen Helsinki ist es vor allem im Winter sehr dunkel. Kein Wunder also, dass James Thompson seinem Ermittler gekonnt besonders viel Boshaftigkeit auf den Hals hetzt.

 

4. Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt, Der Mann, der kein Mörder war, Rowohlt

Das beste Debüt aus Schweden in diesem Jahr. Ein grundsolide erzählter Kriminalroman um ein Ensemble interessant erdachter Figuren, die Lust auf eine Fortsetzung wecken.

 

5.Melanie McGrathIm Eis, Kindler

Der Titel ist, wie man schön sagt, Programm. Bei Melanie McGraths Polarthriller „Im Eis“scheint man nicht umzublättern. Vielmehr scheint ein arktischer Wintersturm heftig an den Seiten zu rütteln. In der heimischen Wohnung, im Lesesessel vor der Heizung, macht das sehr viel Spaß.